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Klaus Krüger nahm die Besucher der Begegnungsstätte für Senioren am 12. März 2011 mit auf seine Tour d’horizon, und die Gäste fühlten sich von seinem kurzweiligen Vortrag sehr angesprochen. Die Diskussion hinterher dauerte fast länger als der Vortrag.
Das Streben nach “Glück” ist dem Menschen bereits in die Wiege gelegt und beschäftigt ihn ein Leben lang. In seinem Vortrag beleuchtete Klaus Krüger dieses Thema aus heutiger Sicht, streifte dabei auch die falschen Glücksverheißungen der Konsumgesellschaft, der Astrologie. Selbst die beliebten vierblättrigen Kleeblätter taugen nicht wirklich als Glücksbringer.
Das Streben nach Glück (nicht jedoch das Glück selbst) hat bereits im Jahre 1776 Eingang in die amerikanische Unabhängigkeitserklärung gefunden: Alle Menschen sind gleich, von ihrem Schöpfer mit bestimmten unveräußerlichen Rechten (Grundrechten) ausgestattet: Leben, Freiheit und das Streben nach Glück (Pursuit of Happiness).
Einig war man sich, dass es wenig Sinn macht, dem großen Glück hinterherzujagen. Glücklich wird man, wenn es gelingt, Wünsche und Wollen mit der Wirklichkeit in Einklang zu bringen. Glück ist nie von langer Dauer. Den lang anhaltenden Zustand der Glückseligkeit gibt es nicht. Allein morgens die Augen aufzuschlagen und aufstehen zu können, das bedeutet Glück. Die Familie, die Enkelkinder, der Freundeskreis, das Engagement im sozialen Bereich. Alles Dinge, die uns glücklich machen. Denn wir müssen dabei unterscheiden - sind es Einwirkungen von außen, die unser Glück bestimmen sollen, oder sind es die Glücksmomente, die wir in unserm Innern fühlen.
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