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Jerusalem Du Schöne - ein Beitrag von Gerhard Holler

Nachrichten aus der Begegnungsstätte für Senioren

Gerhard Holler

Gerhard Holler

Mit Botschaftsrat a.D. Gerhard Holler konnte ein weiterer prominenter Referent für die Begegnungsstätte für Senioren in Bruchsal gewonnen werden. Während seiner Zeit an der deutschen Botschaft in Tel Aviv (Israel) hatte er oft Gelegenheit, die heilige Stadt der drei monotheistischen Weltreligionen (Judentum, Christentum und Islam) zu besuchen. Die Besucher der Begegnungsstätte für Senioren erlebten einen packenden Vortrag, der mit historischen Details und mit persönlichen Erlebnissen gespickt war. Fünf Jahre Israel waren, wie Holler es nannte -”meine beste Zeit.”

Jerusalem ist die Stadt der Religionen, mit 1.200 Synagogen, 200 Kirchen und 60 Moscheen. Es ist die Stadt der Antike, der Moderne, der Kunst, der Hospitäler (weltbekannte Krankenhäuser) und der Restaurants.

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Gerhard Holler nahm die Besucher der Begegnungsstätte für Senioren am 25. Juni 2011 mit auf seine Tour d’horizon, und die Gäste fühlten sich von seinem kurzweiligen Vortrag sehr angesprochen. Der Eine oder Andere begann schon mit Überlegungen und Plänen für einen Besuch des heiligen Landes.

Grabeskirche

Eingang zur Grabeskirche

Klagemauer und Felsendom

Klagemauer (vorn) Felsendom mit der goldenen Kuppel

Bildquellen: Wikipedia: Jerusalem.
Grabeskirche: Eingang zur Grabeskirche. Urheber: Wayne MacLean
Klagemauer: Der Felsendom und die Westmauer. Rechts der Zugang zum Tempelberg für Nicht-Muslime. Urheber: Berthold Werner.

Israel wurde 1948 gegründet und hat 7,6 Mio. Einwohner. Hauptstadt ist das seit 1967 vereinigte Jerusalem (718.000 Einwohner) mit dem Sitz der Regierung und des Parlaments (Botschaften in Tel Aviv, 319.000 Einwohner). In Flächengröße und Bevölkerungsdichte lässt es sich mit dem deutschen Land Hessen vergleichen. Leider herrscht auch in Jerusalem weiterhin Unfrieden zwischen Juden und Arabern. Eine faktenreiche Beschreibung des Staates Israel finden Sie bei Wikipedia.

Der Streifzug durch die Geschichte führte von König David (um 1000 v. Chr.) über die mehrfachen Zerstörungen der Stadt durch Babylonier und Römer, über Jesus Christus, über Helena, der Mutter Kaiser Konstantins des Großen, die Kalifen, die Vollendung des (muslimischen) Felsendoms, den Propheten Mohammed, die christlichen Kreuzfahrer mit den blutigen Kreuzzügen und dem christlichen Königreich Jerusalem, Sultan Saladin bis hin zu Kaiser Wilhem II., der 1898 Jerusalem und den befreundeten türkischen Sultan besuchte und zu Theodor Herzl, dem geistigen Vater des modernen Zionismus.

Weiten Raum nahm in Hollers Vortrag die Grabeskirche ein, dem wichtigsten christlichen Heiligtum der Stadt. Die Grabeskirche wird bewacht von Mönchen der zahlreichen christlichen Religionen (es gibt 38 christliche Religionen, wobei die Katholiken in der Grabeskirche keine führende Rolle spielen und den koptischen Mönchen der Zugang verwehrt ist). Die Schlüsselgewalt zur Grabeskirche besitzen übrigens Muslime. Dies geht zurück auf Kaiser Friedrich II. (1228), der durch friedliche Verhandlungen ohne einen Schwertstreich erreichte, was das wesentliche Anliegen der Kreuzfahrer war: die christliche Mitsprache über die Geschicke der Stadt und freien Zugang zur Grabeskirche für alle Christen.

Dankbar für Unterstützung: Kinderhilfe Bethlehem

Dem Land Israel und seiner Hauptstadt Jerusalem ist Holler weiterhin eng verbunden. So setzt er beispielsweise seine Kraft ein für ein Kinderprojekt in Bethlehem: Kinderhilfe Bethlehem im Deutschen Caritasverband e.V. Die Besucher der Veranstaltung bedankten sich deshalb am Schluss mit einer Spende. Details: Empfänger: Deutscher Caritasverband, Konto-Nr. 7926755, BLZ 66010075. Stichwort: Bethlehem.  Website Kinderhilfe Bethlehem Dort können Sie direkt spenden, Pate werden oder weitere Informationen anfordern.

Die Seniorenbegegnungsstätte und ihr Referent: Gerhard Holler

Botschaftsrat a. D. Gerhard Holler war 1987 bis 92 an der deutschen Botschaft als Sozialattaché tätig, zeitweise auch als Wirtschafts- und Wissenschaftsattaché. Als Botschaftsrat nimmt man im diplomatischen Dienst eine ranghohe Stellung ein und ist der zweite Mann an einer Botschaft. Holler kam während seiner Dienstzeit häufig mit maßgeblichen Politikern zusammen, z. B. auch mit Ministerpräsident Rabin. Er wohnt mit seiner Frau in Bruchsal-Untergrombach.

Holler ist einer der “neuen” Referenten der Begegnungsstätte für Senioren im Rathaus am Otto-Oppenheimer-Platz (ex Holzmarkt). Dort gibt es fast täglich Veranstaltungen mit einer breiten Palette – vom Internet-Treff über geschichtliche Referate bis zum Skatspielen. Die Angebote sind fast alle kostenlos, eine Anmeldung ist nicht nötig. Neue wie "alte" Gäste sind herzlich willkommen. Lesen Sie das Amtsblatt der Stadt Bruchsal. Dort finden Sie regelmäßig die Angebote der Begegnungsstätte unter der Rubrik “FÜR SENIOREN”.

Hier auf dieser Website: Das aktuelle Monatsprogramm der Begegnungsstätte

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