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Gesundheitsförderung in den Betrieben - was hat es mit dem Burn-out-Syndrom auf sich?

Bitte erwarten Sie hier keine wissenschaftlich fundierte umfassende Darstellung des Themas Burn-out. Es geht lediglich um einige Gesichtspunkte, die im Zusammenhang mit Gesundheitsförderung von Interesse sind.

UPDATE vom 1. November 2010:

Prof. Dr. Matthias Burisch bringt Tipps zum Thema Burn-out

 

Matthias Burisch ist ein führender Wissenschaftler zum Thema Burn-out. Sehen hier, was Google über ihn weiß.

Lesen Sie eine neuere österreichische Internet-Publikation über Burn-out (Stand 28. Oktober 2010):

Burnout, Stress & Co. - Arbeitspsychologie im Betrieb. Fazit: Wer betrieblich auf die Profession der qualifizierten Arbeitspsychologen samt deren objektiv nachvollziehbarer Werkzeuge zurückgreift, hat nicht nur die Option zur psychischen Prävention vor sich sondern auch das Argument der nachhaltigen,arbeitsbezogenen Leistungssteigerung für sich.

Ursprünglicher Bericht vom 10. August 2010:

Die Fakten liegen auf der Hand. Es geht nur gemeinsam

Gesundheitsförderung im Betrieb hat in Deutschland eine sehr lange Tradition. Arbeitsschutz und Unfallschutz schützen die Menschen vor Berufskrankheiten und Unfällen. Sie sind seit vielen Jahren eindeutig geregelt und bedürfen im Prinzip keiner weiteren Erörterung. Im Zuge der Diskussion über den demographischen Wandel ist allerdings eine weit reichender neuer Gesichtspunkt hinzugekommen:

Um die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens abzusichern, bedarf es einer leistungsstarken, hoch motivierten Belegschaft, deren Durchschnittsalter ständig zunehmen wird.

Gemeinsam müssen Unternehmen und Belegschaft Maßnahmen ergreifen, um die Gesundheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu fördern. Ziel muss es sein, die Beschäftigten im Unternehmen zu halten, bis sie regulär in Rente gehen - bei passabler Gesundheit.

Ältere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind übrigens nicht häufiger krank, als jüngere. Vielmehr ist es so, dass sie gleich häufig krank sind, allerdings dauert es naturgemäß etwas länger, bis die Älteren wieder gesund sind.

Die Pflichten des Einzelnen

Nach allgemeinem Verständnis ist es die Verantwortung jedes Einzelnen, sein Leben so zu ordnen, dass ein gesundes (berufliches) Altern möglich ist. Für den Konsum von Alkohol, Nikotin, fettigem Essen, für mangelnde Bewegung und ungesunde Lebensweise ist nicht die Gesellschaft oder das Unternehmen verantwortlich, sondern das Individuum. Unternehmen und Krankenkassen werden sicherlich bereit sein, Hilfestellung zu geben.

Die Pflichten des Unternehmens

Ganz anders liegt der Fall jedoch bei betrieblichen Themen wie z.B. Organisation der Arbeit, Arbeitsgestaltung, Mitarbeitereinsatz, Mitarbeiterführung und -Entwicklung. Hier ist es ohne jeden Zweifel die Pflicht eines jeden Unternehmens, Sorge zu tragen, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch den Beruf nicht vorzeitig körperlich oder seelisch altern.

Fehlende Wertschätzung am Arbeitsplatz und Burn-out

Fehlende Wertschätzung am Arbeitsplatz begünstigt psychische Erkrankungen - Im Rahmen der Fachtagung „Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt“ betonte Gesundheitsstaatssekretärin Melanie Huml (CSU), dass Belastung und Stress am Arbeitsplatz zunehme. Deshalb appellierte die bayerische Staatsregierung an die Arbeitgeber, mehr auf die psychische Gesundheitsförderung ihrer Mitarbeiter im Betrieb zu achten. Lesen Sie mehr dazu...

Die Handlungsansätze der Gesundheitsförderung sind vielfältig und enden keineswegs bei der Fitnessecke, obwohl Betriebssport ein wichtiger Baustein ist.

[ In Arbeit ]

Globalisierung und Arbeitswelt

Wandel der Arbeit, Flexibilisierung

Von der Großserie zu marktorientierte Fertigung

Von der Industrie- zur Wissensgesellschaft

Anstieg der atypischen Arbeitsverhältnisse

Organisation der Arbeit, Arbeitsgestaltung

Mitarbeiterführung und -Entwicklung

Lebenslanges Lernen

Tandems Jung-Alt

Linie
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Machen wir uns klar:

Die Bevölkerung altert und schrumpft. Diese Entwicklung ist leider unaufhaltsam. Was ist in den Betrieben zu tun, um die Produktivität zu halten? Frühverrentung ist betriebswirtschaftlich Nonsense...

Bruchsaler Unternehmen einbinden

Der demographische Wandel erfordert es, dass die hiesigen Unternehmen ihre Gesundheitspolitik auf die Bedürfnisse einer älter werdenden Belegschaft ausrichten.

Nicht Kopf in den Sand stecken - Personal- Management

Eine zukunftsfähige betriebliche Gesundheitspolitik orientiert sich am demographischen Wandel und ist Teil des Unternehmenleitbilds.

Gesundheits-vorsorge?

Der/die Deutsche hat im Schnitt jährlich 18 Arztkontakte. In Schweden sind es 3.

Aber nicht einmal 14% leben gesund. Frauen leben gesünder als Männer und Alte gesünder als Junge.

In Bruchsal:

Fit für den demographischen Wandel - mit leistungsfähigen Mitarbeitern.

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Sie befinden sich auf der NAIS-Projekthomepage - “Neues Altern in der Stadt”. Hier geht es um Gesundheitsförderung und Prävention in einer alternden Gesellschaft. Ziel ist es, Menschen zu bewegen und Bruchsal besonders auch für die ältere Generation liebenswert und lebenswert zu gestalten. Wir richten uns nicht allein an Seniorinnen und Senioren, sondern streben in allen Fragen einen fairen Dialog der Generationen an. Bruchsal ist Mitglied des deutschlandweiten NAIS-Projekts der Bertelsmann Stiftung.

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