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Gesundheitsverständnis: Jeder hat seine private Vorstellung von Gesundheit
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Schon beim Gespräch mit Freunden stellt man fest - jeder versteht unter Gesundheit etwas Anderes. Kinder sehen es anders als Erwachsene, Frauen anders als Männer, Mediziner anders als Laien, Deutsche anders als andere Völker. Warum sollte auf der Betriebsebene Einigkeit über den Begriff herrschen?
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Wie sehr unser Denken über Gesundheit in den Kontext von Krankheit eingebettet ist und wie sehr solches Denken kulturgebunden ist, dass zeigt eine Untersuchung, die Schäfer durchgeführt hat. Deutsche Schüler sahen den Begriff “Gesundheit” sehr krankheitsorientiert, während phillippinische Kinder das ganz anders sahen. Sie nannten: Körper, gesund, körperlich, gut.
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Schäfer, G. (1992): Der Gesundheitsbegriff bei verschiedenen Völkern - eine internationale Vergleichsstudie. In: Trojan, A. & Stumm, B. (Hrsg.). Gesundheit fördern statt kontrollieren (S. 50-71). Frankfurt/M.: Fischer
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Was aber erhält die Menschen gesund? Was verstehen wir in Bruchsal unter Gesundheitsförderung? Gesundheit könnte man als Prozess verstehen; sie ist nicht - sie wird. Sie ist nichts Eindimensionales, nur auf ein Individuum Bezogenes, sondern hat immer etwas mit der Umgebung zu tun, mit der Erlebniswelt des Individuums. Wenn es gelingt, die persönlichen Ressourcen der einzelnen Menschen zu fördern, dann betreibt man Gesundheitsförderung. Mit dem Kurieren von Krankheiten hat dies nur mittelbar zu tun.
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Schon 1991 hat die Gesundheitsministerkonferenz der Länder beschlossen: Die GMK hält es für unverzichtbar, dass gesundheitliche Belange bei allen öffentlichen Planungen über den Krankheitsbezug hinaus berücksichtigt werden. Dabei soll das Anliegen “Gesundheit” ressortübergreifend (...) angesprochen, in Entscheidungen einbezogen und auch durch aktive Bürgerbeteiligung verwirklicht werden. Mehr zur Entwicklung des Begriffs Gesundheitsförderung in Deutschland.
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Auf den ersten Meetings der Vorbereitungs- und Sensibilisierungsphase, zu denen die Stadt Bruchsal die hiesigen Unternehmen einlud, war deshalb klar, dass es gilt, die Gesundheitspolitik aus ihrem Nischendasein bzw. der Fitnessecke im Betrieb herauszuholen. Vielmehr gilt, es eine ganzheitliche betriebliche Gesundheitspolitik zu entwickeln, wobei besonders die kleinen und mittleren Unternehmen ein überbetriebliches Netzwerk nötig haben. Großunternehmen verfügen in der Regel über die erforderlichen Ressourcen, um selbst ein demographiegerechtes betriebliches Gesundheitsmanagement zu installieren.
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Zu Beginn der Gesprächsrunde wurden natürlich immer wieder Begriffe wie Gesundheit, Gesundheitsförderung, Demographie, Krankheit, Personalmanagement unterschiedlich diskutiert. Es ist zu erwarten, dass im weiteren Verlauf der überbetrieblichen Vernetzung diese Begriffe weiterhin im Focus stehen werden. Der gemeinsame Lernprozess wird dann zweifellos einem einheitlicheren Gesundheitsverständnis dienen.
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Bruchsaler Unternehmen einbinden
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Die demographische Entwicklung erfordert es, dass auch die hiesigen Unternehmen ihre Gesundheitspolitik auf die Bedürfnisse einer älter werdenden Belegschaft ausrichten.
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Der demographische Wandel: Gesunde Arbeitnehmer werden eine immer wichtigere Ressource.
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Ältere werden länger arbeiten! Doch werden Sie auch arbeiten können?
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Voneinander lernen: Hier entsteht eine Info-Plattform für alle interessierten Partner.
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WHO-Ziel:
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Bis zum Jahr 2020 sollte Menschen im Alter von über 65 Jahren die Möglichkeit geboten werden, ihr Gesundheitspotential voll auszuschöpfen und eine aktive Rolle in der Gesellschaft zu spielen.
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