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Motive und Hemmnisse für Betriebliches Gesundheitsmanagement

Wo liegen die Probleme?

Auf dem Weg zur Betrieblichen Gesundheitsförderung stellt sich natürlich die Frage - woran liegt es, dass sich viele Betriebe schwer damit tun?

Sebastian Bechmann, Robert Jäckle, Patricia Lück und Regina Herdegen haben in ihrer Studie “IGA-Report 20: Motive und Hemmnisse für Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM)” (Stand April 2010) durch Umfragen die wesentlichen Hemmnisse untersucht und in einem 28-seitigen Report publiziert.

Siehe auch Initiative Gesundheit und Arbeit (IGA).

Herausgeber des IGA-Reports 20 sind AOK-Bundesverband, BKK Bundesverband, Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) und der Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek).

Aus der IGA-Studie:

“Wie viele produzierende kleine und mittlere Unternehmen engagieren sich beim Betrieblichen Gesundheitmanagement? 36 Prozent sagt eine aktuelle repräsentative Umfrage von iga, die im iga-Report 20 "Motivation und Hindernisse für Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM)" dargestellt wird.

Nachgefragt wurde außerdem, wer die Einführung angeregt hat, was erreicht werden soll und welche Maßnahmen durchgeführt werden. Zentrales Thema sind jedoch Motive, Hürden und gewünschte Unterstützung, die zum einen von den Unternehmen mit und denen ohne Betriebliches Gesundheitsmanagement benannt wurden.”

Aus dem sehr lesenswerten Report ist hier beispielhaft eine Tabelle mit Ergebnissen aus einer Befragung von Unternehmen, die bislang noch kein BGM eingeführt hatten.

Welche Hilfestellungen werden am dringendsten benötigt?

(Aus dem IGA-Report 20, Seite 22, Abb. 23)

Erwünschte Hilfestellungen (Auswahl)
  • Gute Beispiele aus Branche und Region
  • Mehr Infos über steuerliche Vorteile
  • Unterstützung der Kassen
  • Mehr Informationen über den Nutzen
  • Anlaufstelle oder Hotline
  • Zusammenarbeit in einem Netzwerk
  • Praktische Hilfen im Internet

Damit gibt es eine verblüffende Übereinstimmung zwischen den Ergebnissen des IGA-Reports und der Herangehensweise im Bruchsaler Forum. Allerdings spiegelt der IGA-Report nur Zahlen von Betrieben mit mehr als 50 Beschäftigten wider. Die kleineren Betriebe dürfen natürlich nicht außer Acht gelassen werden. Denn eines wird in dem IGA-Bericht auch deutlich: tendenziell ist der Wunsch um Hilfestellung umso stärker ausgeprägt, je kleiner die Unternehmen sind.

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Machen wir uns klar:

Die Bevölkerung altert und schrumpft. Diese Entwicklung ist leider unaufhaltsam. Was ist in den Betrieben zu tun, um die Produktivität zu halten? Frühverrentung ist betriebswirtschaftlich Nonsense...

Bruchsaler Unternehmen einbinden

Der demographische Wandel erfordert es, dass die hiesigen Unternehmen ihre Gesundheitspolitik auf die Bedürfnisse einer älter werdenden Belegschaft ausrichten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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